BREDEBUSCH
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"Mein Herz, was bringt Dich zum Singen?"
Robert Betz

Guten Tag,

als letzte Mail von mir haben Sie Anregungen zur Entschleunigung an Weihnachten erhalten. Zum Frühling passt ein anderes Thema - selbst wenn uns noch nicht nach Frühling ist. Das Thema Liebe ist mit dem Frühling verbunden und sollte doch mit dem ganzen Jahr verbunden sein.
 
Und ich möchte wieder mit einem Zitat beginnen:

"Wie arbeitet man liebend? Man webt Gewänder aus den Fäden des Herzens, als ob der Geliebte dieses Kleid tragen solle. Man baut ein Haus aus Zuneigung, als ob der Geliebte darin wohnen solle. Man sät Samen der Zärtlichkeit, als ob der Geliebte die Früchte essen solle." Kahlil Gibran
 
Und es geht gar nicht darum, die Liebe nur in die Arbeit zu bringen, sondern überallhin, wo keine Liebe ist, wo sich Menschen streiten und wo Konflikte sind. In Teams mit Konflikten empfehle ich schon lange, mal mindestens zwei positive Eigenschaften bei den anderen zu suchen und zu sehen und gerne auch zu benennen. Das fällt vielen zwar schwer, aber wirkt unglaublich verändernd.
 
Noch weiter gehe ich auch sehr gerne, auch wenn ich nicht sicher bin, ob Sie da jetzt auch schon mitgehen. Haben Sie schon einmal versucht, die Person, die Sie gerade am meisten nervt, wegen der Sie sich jeden Tag ärgern, wegen der Sie vielleicht schon die Wohnung oder den Arbeitsplatz kündigen möchten, einfach mal positiv zu sehen? Mein langjähriger Hausarzt hat mir mal vor Jahren gesagt, als ich mich über jemanden geärgert hatte, ich solle jeden Morgen in Gedanken diesem Menschen blaue Schlüsselblümchen pflanzen. Das fand ich damals sehr weit hergeholt und konnte es mir zunächst gar nicht vorstellen – aber siehe da, es funktionierte. Ich schickte fortan regelmäßig in liebevollen Gedanken an diese Person diese Blumen bzw. pflanzte sie ein.  So können auch Sie diesen Menschen, die Sie emotional negativ berühren einfach positive Gedanken schicken, Gedanken, die Sie in Liebe abschicken. Sie können sich sicher sein, sie kommen an. Und auch bei Ihnen wird sich etwas verändern. Einfach so – na ja, wirklich einfach so?
 
Was wir meistens tun ist, die anderen ändern zu wollen. Heute hatte ich eine ältere Dame im Coaching, der wirklich sehr schwer von ihrem Nachbarn zugesetzt wird und sie sagte mir: Er soll Grenzen gesetzt bekommen. Gleichzeitig heißt dies: Er soll sich verändern. Jeder Konflikt hat auch etwas mit uns zu tun. Auch wenn wir es nie sehen wollen. Bei dieser Dame hieß es, ich muss lernen meine Grenzen besser zu setzen und auch Grenzen bei anderen erkennen. Also hören wir auf die anderen verändern zu wollen und verändern wir uns. Wir können sogar dankbar sein auf das, was sie in uns bewegen und verändern, denn wir sind es, die wir uns bewegen müssen. Schon Bertold Brecht hat dies in einer seiner Herr K. Geschichten wunderbar beschrieben:
 
"Was tun Sie", wurde Herr K. gefragt, "wenn Sie einen Menschen lieben?" "Ich mache einen Entwurf von ihm", sagte Herr K., "und sorge dafür, dass er ihm ähnlich wird." "Wer? Der Entwurf?" "Nein", sagte Herr K., "der Mensch."“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für den Frühling und das ganze Jahr – lieben Sie die Menschen so wie sie sind. Verteilen Sie liebevolle Gedanken, diese kommen hundertfach zu Ihnen zurück.
 
Wenn Sie das aktuelle Lied von Silly im Radio hören - "Deine Schwächen sind auch Stärken", denken Sie daran. Wenn Sie sich ärgern, denken Sie daran. Liebe lohnt sich, immer!!
 
In diesem Sinne sendet Ihnen heute liebevolle Grüße

Ihre

Marion Bredebusch
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